Internationales Regelwerk und mehr Verständigung zu technisch-operativen Maßnahmen notwendig – Delegation des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. zum internationalen Austausch in den USA

Cybersicherheit ist eine internationale Großaufgabe, die nur durch regelmäßigen Austausch zwischen in ihrer ganzen Komplexität bewältigt werden kann. Aus diesem Grund befindet sich der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. vom 07.-15. November 2019 auf einem internationalen Austausch mit einer Delegation seiner Mitglieder in Washington D.C., Seattle, Los Angeles und im Silicon Valley. Auf der Agenda stehen Besuche bei öffentlichen Stellen wie der National Defense University, dem US Department of Homeland Security, der Internet Security Alliance, der Stadt Los Angeles und dem deutschen Generalkonsul in LA. Dazu kommen Treffen mit bei großen Unternehmen wie Microsoft und Amazon oder Investoren wie Andressen Horowitz.

„Cybersicherheit funktioniert nur mit einem internationalen Netzwerk der Köpfe. Eine Trennung zwischen Staat, Wissenschaft, Verbänden und Wirtschaft sind überholt und wegen der Dynamik von Cybersicherheit kontraproduktiv. Nur vertrauensvolle Zusammenarbeit trägt zur Bewältigung der Herausforderungen von Cybersicherheit bei. Herausforderungen gibt es viele: Globaler Fachkräftemangel, die Evolution der Cyberkriminalität und die Schwierigkeit bei der Attribution von Cyberangriffen. Um eine Stabilisierung der IT-Infrastruktur und damit aller Systeme zu gewährleisten brauchen wir den Austausch zu technisch-operativen Maßnahmen und eine Verständigung auf ein internationales Regelwerk. Nur so werden das asymmetrische Setting und der strukturelle Vorteil der Angreifer beherrschbar,“ erläutert Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.

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