Laut aktueller Studie ist Cyber wichtigster Risikofaktor für Unternehmen – Dem Bewusstsein müssen jetzt bei Unternehmen Taten folgen

Bei der von der Allianz Global Corporate & Specialty durchgeführten Befragung (Allianz Risk Barometer 2020)
von 2.700 Risikoexperten aus 100 Ländern über die bedeutendsten Risiken für Unternehmen stehen erstmals
weltweit Cyber-Bedrohungen an der Spitze. Für 39% der Befragten sind Cyberrisiken demnach des Top-Risiko,
gefolgt von 37%, die Betriebsunterbrechungen als wichtigstes Risiko ansehen. In Deutschland sehen mit 55% der
Befragten Betriebsunterbrechungen als wichtigstes Risiko, gefolgt von Cyber-Vorfällen auf Patz zwei mit 44%. An
der zum neunten Mal jährlich erscheinenden Umfrage der Allianz haben Experten, Führungskräfte, Risk Manager
und Versicherungsexperten teilgenommen.

„Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. begrüßt, dass das Bewusstsein über die Zentralität von Cyberrisiken
jetzt auch bei vielen Unternehmen weltweit angekommen ist. Cyberkriminalität ist eine Gefahr für Unternehmen
jeder Größe, KMUs sind genauso betroffen wie Konzerne. Jetzt geht es darum, Konsequenzen daraus zu ziehen.
Wenn Cyberrisiken für Unternehmen der wichtigste Risikofaktor sind, muss Cybersicherheit die erste Priorität
des Risk Managements für Entscheidungsträger insbesondere in den Aufsichtsräten sein. Dazu gehört neben
präventiven Maßnahmen auch die Vorbereitung auf den Krisenfall, eine souveräne Krisenmanagementstrategie
und klare Krisenkommunikation.
Staatliche Organisationen allein werden nicht in der Lage sein, die Sicherheit von Unternehmen zu garantieren.
Deswegen muss jedes einzelne Unternehmen Cyber-Kapazitäten aufbauen, um sich selbst zu schützen und damit
die Wirtschaft – insbesondere am Hochtechnologiestandort Deutschland – gegenüber Cyberkriminalität robust
abzusichern“, erläutert Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.

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