Cyber-Sicherheit in der EU: Zusammenarbeit auf Unionsebene so wichtig wie nie zuvor

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Wirtschaftsspionage, Sabotage und Erpressung finden vermehrt im Cyber-Space statt. Die global agierende organisierte Kriminalität macht vor staatlichen Grenzen nicht halt. Auf europäischer Ebene beläuft sich das wirtschaftliche Schadenspotential von Cyber-Crime jährlich auf 750 Milliarden Euro. Im Zeitalter der Digitalisierung wird Cyber-Sicherheit somit zu einer notwendigen Bedingung für die wirtschaftliche Prosperität der Europäischen Union. Mit der europäischen Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-RL) wurde nun ein erster wichtiger Baustein für die Erhöhung der Cyber-Sicherheit auf Unionsebene gelegt. Der Schutz des gemeinsamen Binnenmarkts verlangt jedoch nach weiteren Maßnahmen und einem stärkeren Dialog zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Zur Förderung der Cyber-Sicherheit in der EU, startet der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. daher vom 21. – 23. Juni 2016 einen interdisziplinären Informationsaustausch in Brüssel und Paris. „Wir müssen Cyber-Sicherheit als grenzüberschreitende Aufgabe verstehen und nach gemeinsamen Lösungen suchen. Dazu gehören klare Gesetze, Normen und Standards, die die Sicherheit informationstechnischer Systeme innerhalb des europäischen Binnenmarkts erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen sichern.“, so Hans-Wilhelm Dünn, Generalsekretär des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.

Im Laufe des Informationsaustausches sollen bereits existierende Kooperationen weiterentwickelt und neue Partnerschaften geschlossen werden. In diesem Sinne werden in Brüssel Gespräche mit Vertretern der NATO, der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA), der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) sowie Mitgliedern des Europäischen Parlaments geführt. In Paris finden unter anderem Treffen mit Vertretern des Conseil des Industries de la confiance et de la sécurité (CICS) sowie Vertretern des französischen Innenministeriums statt. Die Delegation besteht aus führenden Unternehmen im Bereich Cyber-Sicherheit, die Mitglieder des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. sind.

Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. wurde im August 2012 von namhaften Persönlichkeiten gegründet. Der in Berlin ansässige Verein ist politisch neutral und hat zum Zweck Unternehmen, Behörden und politische Entscheidungsträger im Bereich Cyber-Sicherheit zu beraten und im Kampf gegen die Cyber-Kriminalität zu stärken. Zu den Mitgliedern des Vereins zählen große und mittelständische Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie zahlreiche Bundesländer und Bundesinstitutionen, Experten und politische Entscheider mit Bezug zum Thema Cyber-Sicherheit. Über seine Mitglieder repräsentiert der Verein etwa zwei Millionen Arbeitnehmer aus der Wirtschaft und über 1,8 Millionen Mitglieder aus Verbänden und Vereinen. Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. informiert und unterstützt mit vielfältigen Angeboten seine Mitglieder und richtet seine Tätigkeiten an deren operativen und betrieblichen Bedürfnissen aus.

V.i.S.d.P.: Hans-Wilhelm Dünn, Generalsekretär, Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.
Kontakt: Lorenzo Paolo Cau, Referent, Telefon: 030 / 6796 365 27, Email: cau@p36294.ngcobalt133.manitu.net

CSRD e.V. Pressemitteilung – Cyber-Sicherheit in der EU – Zusammenarbeit auf Unionsebene so wichtig wie nie zuvor

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