Gesundheits-IT-Experten – E-Health-Gesetz Schritt in die richtige Richtung

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Das E-Health-Gesetz ist ein überfälliger Schritt zur Einführung einer Telematikinfrastruktur in Deutschland – um den Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufzuholen und die Versorgung insbesondere im ländlichen Raum zu verbessern sind aber weitere Schritte notwendig. So lautet das Urteil von Gesundheits-IT-Experten, die im Arbeitskreis Gesundheit des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. organisiert sind.

„Wir begrüßen, dass sich die Koalition endlich dieses wichtigen Themas angenommen hat, sehen aber noch einige Spielräume für Verbesserungen“, kommentiert Arbeitskreismitglied Max Müller, Chief Strategy Officer und Mitglied des Vorstandes bei DocMorris. So empfehlen die Experten eine Öffnung der Telematikinfrastruktur für weitere Anwendungen und die Gewährleistung des Zugangs auch für externe Anbieter. Damit könnten innovative elektronische Gesundheitsanwendungen entstehen und die Versorgung verbessert werden. Zudem müsse Versicherten der sichere Zugang zu ihren gespeicherten Daten ermöglicht werden.

„Damit das Gesetz Innovation fördert und nicht verhindert, müssen Doppelregulierungen vermieden werden“, fügt Arne Schönbohm, Präsident Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., hinzu. „Das gilt sowohl mit Blick auf europarechtliche Regulierungen als auch auf das IT-Sicherheitsgesetz, das ebenso wie das E-Health-Gesetz eine Meldepflicht für Betreiber Kritischer Infrastrukturen vorsieht.

 

Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. wurde im August 2012 von namhaften Persönlichkeiten gegründet. Der in Berlin ansässige Verein ist politisch neutral und hat zum Zweck Unternehmen, Behörden und politische Entscheidungsträger im Bereich Cybersicherheit zu beraten und im Kampf gegen die Cyberkriminalität zu stärken. Zu den Mitgliedern des Vereins zählen große und mittelständische Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie zahlreiche Bundesländer und Bundesinstitutionen, Experten und politische Entscheider mit Bezug zum Thema Cybersicherheit. Über seine Mitglieder repräsentiert der Verein etwa zwei Millionen Arbeitnehmer aus der Wirtschaft und über 1,8 Millionen Mitglieder aus Verbänden und Vereinen. Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. informiert und unterstützt mit vielfältigen Angeboten seine Mitglieder und richtet seine Tätigkeiten an deren operativen und betrieblichen Bedürfnissen aus.

V.i.S.d.P.: David Schimanko, Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.
Kontakt: Telefon: 030 / 6796 365 28

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