Veranstaltungsrückblick: Podiumsdiskussion auf der Hannover Messe „Cyber-Sicherheit als Voraussetzung für die Industrie- und Logistikkonzepte 4.0 mit Deutsche Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube am 25. April 2016

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Die digitale Echtzeitvernetzung im Rahmen der Industrie und Logistik 4.0 bietet viele Möglichkeiten, die als der Schlüssel zum zukünftigen Wohlergehen des Industriestandorts Deutschland gelten. Genutzt werden können diese Möglichkeiten jedoch nur, wenn sie auf einer sicheren IT aufbauen. Die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Chancen standen im Mittelpunkt unserer Podiumsdiskussion „Cyber-Sicherheit als Voraussetzung für die Industrie- und Logistikkonzepte 4.0“ am Vormittag des 25. April 2016 auf der Hannover Messe.

Zeitgleich zum Messerundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem amerikanischen Präsidenten, Barack Obama, wurde das Thema Cyber-Sicherheit, moderiert von Philipp v. Saldern, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, hob die Rolle der IT-Sicherheit als Grundvoraussetzung für den Betrieb kritischer Mobilitäts- und Logistikketten hervor. Als zweiter Impulsredner beschrieb Lars Reger, CTO Business Unit Automotive von NXP Semiconductors, anhand verschiedener Beispiele aus dem Bereich Automotive anschaulich die Relevanz und die Möglichkeiten von sicheren IT-Lösungen in der Logistik. Kirsten Lühmann MdB, Obfrau im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur und Sprecherin für Verkehr und digitale Infrastruktur der SPD-Bundestagsfraktion, zeigte anschließend die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur als Achillesferse der deutschen Industrie im digitalen Zeitalter aus Sicht der Politik auf. In der abschließenden Diskussion wurde unter anderem die Rolle der Schwachstelle „Mensch“ in der IT-Sicherheit, der Bedarf nach einheitlichen internationalen IT-Standards sowie der oft vorhandene Zielkonflikt zwischen neuen digitalen Möglichkeiten und einer sicheren IT-Infrastruktur erörtert. Zwischen den Rednern und den Teilnehmern von Unternehmen, Behörden und aus der Politik herrschte dabei Einigkeit, dass die sich bietenden Chancen der Industrie und Logistik 4.0 nur dann genutzt werden können, wenn die IT-Sicherheit gewährleistet ist und von vorneherein an zentraler Stelle mit bedacht wird.

Philipp v. Saldern, Präsident Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., fasste nach der Veranstaltung zusammen: „Das fortschreitende digitale Zusammenwachsen verschiedener Verkehrsträger und Industrien kann nur dann gelingen und zu Wirtschaftswachstum führen, wenn die IT-Sicherheit über alle miteinander vernetzten Komponenten der Produktions- und Logistikketten sichergestellt ist. Die heutige Veranstaltung zeigt einmal mehr, wie wichtig daher der Austausch zu dem Thema über Branchengrenzen hinweg und zwischen Politik, Behörden und Unternehmen ist. Diesen werden wir als Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. auch zukünftig weiter voran treiben.“

 

 

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