Auf der KOMI-Zukunftswerkstatt 2026 am 5. Februar 2026 im Wizemann Stuttgart hat Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., Cybersicherheit klar als Frage von Handlungsfähigkeit und Macht beschrieben – nicht als IT-Detail.
Im Smarter-Service-Interview mit Bernhard Steimel machte er deutlich, dass digitale Angriffe längst Krankenhäuser, Energie, Produktion und Lieferketten im Alltag treffen und gerade für den Mittelstand binnen weniger Tage zum Existenzrisiko werden können. Zugleich warnt er vor „Papier-Sicherheit“: Gesetze wie NIS-2 und das KRITIS-Dachgesetz sind wichtig, ersetzen aber keine operative Resilienz – also klare Zuständigkeiten, geübte Krisenstäbe, funktionierende Wiederanlaufpläne, belastbare Backups und eine OT/IT-Architektur, die Ketteneffekte bricht.
Cybersicherheit gehört in die Geschäftsführung, weil sie über Fortbestand, Vertrauen und strategische Autonomie entscheidet – oder wie Dünn es sinngemäß formuliert: Früher habe man mit „Einsen und Nullen“ politisch wenig anfangen können, heute entscheidet die Binärwelt darüber, ob zentrale Dienste und Wertschöpfung überhaupt funktionieren.
Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Gunnar Sohn vom 10.02.2026 – „KOMI-Zukunftswerkstatt: Cybersicherheit als Staatsräson“: https://www.smarter-service.com/2026/02/10/komi-zukunftswerkstatt-cybersicherheit-als-staatsraeson/.

