In der aktuellen Publikation befasst sich Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., mit der strategischen Bedeutung der Cybersicherheit für die europäische Resilienz im Jahr 2025. Der Text beleuchtet fundiert, wie wegweisende Regularien wie der Cyber Resilience Act (CRA) und das Cyber-Solidaritätsgesetz die digitale Souveränität der EU gegen hybride Bedrohungen und KI-gestützte Desinformation absichern sollen. Angesichts globaler politischer Umbrüche wird aufgezeigt, dass Cybersicherheit längst kein rein technisches Nischenthema mehr ist, sondern eine essenzielle Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität und demokratische Selbstbestimmung.
Die Analyse verdeutlicht zudem die wachsende Notwendigkeit einer engen Verzahnung von ziviler Sicherheit, Verteidigung und operativem Krisenmanagement auf Unionsebene. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den transatlantischen Unsicherheiten und dem Ziel einer strategischen Autonomie in einem zunehmend multipolaren digitalen Gefüge. Dieser Beitrag bietet somit eine unverzichtbare Einordnung der aktuellen europäischen Technologiepolitik und ihrer langfristigen Auswirkungen auf den Binnenmarkt.

